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Berlin

- das sind zwölf verschiedene Stadtzentren.

Kein Bezirk gleicht dem anderen. Jeder Bezirk von Berlin setzt andere Schwerpunkte. Einige Bezirke sind laut, bunt und „multi-kulturell“, hier gibt es viele Restaurants, Bars und Clubs. Einige Bezirke sind ruhig und haben viel Grün. Dort leben überwiegend Familien in Einfamilienhäusern.
Welcher Bezirk in Berlin zu dir passt, bestimmst du. Wir helfen dir, die Kriterien für deine Wohnungssuche festzulegen und geben dir Informationen und Tipps zu jedem Bezirk und zu dessen Stadtteilen.

Charlottenburg/Wilmersdorf

Bezirk: Charlottenburg – Wilmersdorf

Stadtteile: Charlottenburg, Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald, Westend, Charlottenburg-Nord, Halensee

 

Charlottenburg-Wilmersdorf nimmt viele Zentrumsfunktionen wahr. Der Kernbereich von Charlottenburg bildet den wichtigsten Teil der „City West": mit den Freizeit- und Shopping-Paradiesen an der Tauentzienstraße, am Kurfürstendamm und seinen Nebenstraßen sowie in der Wilmersdorfer Straße. Auch wenn Charlottenburg-Wilmersdorf keine der Top-Szene-Kieze beheimatet, so tummeln sich auch hier viele Nachtschwärmer.
Charlottenburg ist ein bedeutender Standort von Wissenschaft und Forschung. Hier sind die Technischen Universität, die Universität der Künste, das Heinrich-Hertz-Institut, die Fraunhofer-Gesellschaft.
Charlottenburg gehört zu den begehrtesten Wohn-Stadtteilen in Berlin.
In Wilmersdorf treffen Gegensätze aufeinander: Fast die gesamte westliche Hälfte des Stadtteils nehmen Wald- (Grunewald) und Wasserflächen ein, jenseits der Avus schließen sich die relativ dünn besiedelten, noblen Einfamilienhaus- und Villengebiete Grunewald sowie Schmargendorf an. Das Kerngebiet östlich des Stadtrings ist wesentlich dichter bebaut und zählt zur Innenstadt.
Wohneigentum ist in keinem Berliner Stadtteil so teuer wie in Wilmersdorf.

Verkehr:
U-Bahn: U1, U2, U3,U7, U9
S-Bahn: S3, S5, S7/75, S41/42/46 (Linien S41/42 gehören zum S-Bahn-Ring)
Busverbindungen (M19, M29)
Der Bahnhof Zoologischer Garten, ist Haltepunkt mehrerer Regionalbahnlinien (RE1, RE2, RE7, RB14)
Gegenüber den Messehallen liegt der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB).
Parks: Dazu gehören große Teile des Grunewalds, die Grünanlagen am Diana-, Koenigs-, Hubertus- und Halensee; sowie der Volkspark und der Preußenpark. In Charlottenburg sind die beliebten Parks der Park am Lietzensee, der Schlosspark vom Schloss Charlottenburg, sowie der Volkspark Jungfernheide.
Shopping: Kurfürstendamm, Tauentzienstraße sowie deren Neben- und Parallelstraßen (Uhlandstraße, Fasanenplatz), Reichsstraße Westend.

Friedrichshain/Kreuzberg

Friedrichshain-Kreuzberg

Stadtteile: Friedrichshain, Kreuzberg

Bunt und fröhlich - diese Schlagwörter treffen sowohl auf Kreuzberg als auch auf Friedrichshain zu. Beide Bezirke bieten jungen Leuten eine ausgedehnte Club und Feier Szene.
Kreuzberg ist mit seinen zahllosen bunten Kneipenmeilen entlang der Oranien- und der Bergmannstraße eine der Top-Ausgehviertel Berlins. Friedrichshain kann in Sachen Nachtleben mittlerweile bestens mithalten. Rund um die Simon-Dach-, die Wühlisch- und die Boxhagener Straße hat sich ebenfalls ein quirliges Szeneleben entwickelt.
Die Kosten für das Wohnen zur Miete sind in den letzten Jahren in keinem Bezirk so stark gestiegen wie in Friedrichshain-Kreuzberg. Denn statt Studenten nehmen jetzt verstärkt die EInkommen starken Gruppen Einzug in diese Viertel. Als Gewerbestandort gewinnt Friedrichshain an Bedeutung, insbesondere bei jungen Kreativen.

Verkehr:
U-Bahn:U1, U5, U6, U7, U8
S-Bahn: sieben Linien Ost-West-Richtung, vier Linien Nord-Süd-Richtung
Der Ostbahnhof ist als Regional- und Fernbahnhof Knotenpunkt des IC- und ICE-Netzes und Haltepunkt für zahlreiche weitere Bahnlinien (RE1, RE2, RE7, RB14).
Zahlreiche Bus und Straßenbahnlinien
Parks: Volkspark (Sport- und Freizeiteinrichtungen), Görlitzer Park, Viktoria Park, neuer Park am Gleisdreieck.
Shopping: Gute Einkaufsmöglichkeiten gibt es an der Frankfurter Allee, am Ostbahnhof und an der Karl-Marx-Allee; Bergmannstraße mit Nebenstraßen und Moritzplatz.

Lichtenberg/Hohenschönhausen

Bezirk: Lichtenberg-Hohenschönhausen

Stadtteile: Alt-Hohenschönhausen, Neu-Hohenschönhausen, Falkenberg, Fennpfuhl, Friedrichsfelde, Karlshorst, Lichtenberg, Malchow, Rummelsburg, Wartenberg

Hohenschönhausen ist vor allem als Großsiedlung bekannt: Fast 80.000 Bewohner leben in sechs- bis elfgeschossigen Plattenbauten, die inzwischen vollständig saniert wurden. Daneben gibt es aber auch Altbauviertel, den alten Dorfkern und Villengebiete in Hohenschönhausen.

Der Stadtteil grenzt im Norden an die ausgedehnten Feldfluren des Landes Brandenburg. Die dörflichen Ortsteile Malchow, Wartenberg und Falkenberg sind direkt umgeben von den Erholungsflächen. Das Kerngebiet mit Alt-Hohenschönhausen hat eine urbane, geschlossene und weitgehend bereits sanierte Bebauung und ist – auch wegen der relativ günstigen Mieten – als Wohnstandort bei Studenten recht beliebt.

Lichtenberg ist keine „Plattenwüste", sondern verfügt auch über große berlintypische gewachsene Quartiere wie etwa Alt-Lichtenberg, Karlshorst und Rummelsburg, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Der Bezirk Lichtenberg wird in den nächsten Jahren große Bedeutung gewinnen als Standort für die vielen neuen Wohnungen, die in Berlin angesichts steigender Bevölkerungszahlen benötigt werden.

Im Stadtteil Hohenschönhausen sind vor allem einstige Sportlerwohnheime an der Konrad-Wolf-Straße und ehemalige Ausländerunterkünfte an der Wartenberger Straße für den Bau von hunderten von Wohnungen vorgesehen.

Verkehr:
U-Bahn: U5
S-Bahn: S3, S5, S7, S75, S41, S42
Bus: M4,M5, M8, M13, M17
Lichtenberg hat einen wichtigen Regionalbahnhof für Ziele im Norden und Nordosten (RB12, NE26, OE25, OE60).

Parks: Parkanlagen, Gärten und Laubenkolonien sowie die Grünanlagen am Ober-, Oranke- und am Faulen See, Regionalpark Barnimer Feldmark mit den ehemaligen Rieselfeldern, Stadtpark in der Parkaue, den Fennpfuhl-Park, Tierpark Friedrichsfelde, der Landschaftspark Herzberge.

Shopping: Landsberger Allee (Allee Center), Konrad-Wolf-Straße ( „Hohenschönhauser Tor"), „Lindencenter" am Prerower Platz. Möllendorffstraße, „Storkower Bogen", Ring-Center II, Anton-Saefkow-Platz

 

Marzahn/Hellersdorf

Bezirk: Marzahn - Hellersdorf

Stadtteile: Biesdorf, Mahlsdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Marzahn

Hellersdorf und Marzahn waren lange Zeit die „jüngsten" Stadtteile Berlins: Inzwischen steigt hier das Durchschnittsalter schneller an als im Berliner Durchschnitt. Es ist seit 1991 um 12,4 Jahre auf 42,9 Jahre im Jahr 2011 angestiegen und damit dreimal schneller als in Berlin insgesamt. Seit 1992 hat sich der Anteil der über 50-Jährigen in der Bevölkerung mehr als verdoppelt.

Bis 2030 wird im Bezirk die Zahl derjenigen, die 65 Jahre oder älter sind, voraussichtlich um 30.000 zunehmen. Der Wohnungsmarkt wird sich beizeiten darauf einstellen müssen. Die Bebauung besteht – mit Ausnahme von Kaulsdorf und Mahlsdorf – fast vollständig aus Plattenbauten. Aber in den Plattenbauten ist die Wohnzufriedenheit heute bekanntermaßen groß. Im Stadtteil wohnen Angehörige aller sozialen Schichten.

Das Stadtzentrum „Helle Mitte", obwohl niemals vollständig fertig gestellt, hat die Infrastruktur, die Einkaufsmöglichkeiten und das kulturelle Angebot und damit die Lebensqualität der Hellersdorfer deutlich verbessert. Allerdings geht der Leerstand vor dem Hintergrund einer zunehmenden Wohnungsknappheit in allen Stadtteilen zurück. Die Mieten in Hellersdorf und Marzahn sind immer noch besonders günstig.

Es wäre falsch, Wohnen in Hellersdorf und Marzahn ausschließlich mit Plattenbauten zu verbinden. Im Gegenteil: Zusammen mit dem benachbarten Biesdorf (Marzahn) bilden die Hellersdorfer Ortsteile Mahlsdorf und Kaulsdorf das größte zusammenhängende Einfamilienhausgebiet Berlins.

Verkehr:
U-Bahn: U5
S-Bahn: S5, S7
Bus: M6, M8

Parks: Wuhletal, „Helle Mitte" gibt es zwei Naturparks, Erholungspark Marzahn mit den berühmten „Gärten der Welt"

Shopping: „Helle Mitte", „B1-Center" ,Marzahner Promenade, Shopping-Center Eastgate, Havemann-Center.

 

Mitte

Bezirk: Mitte

Stadtteile: Gesundbrunnen, Hansaviertel, Tiergarten, Mitte, Moabit, Wedding

Der Stadtteil Mitte bildet das Handels-, Verwaltungs- und Regierungszentrum von Berlin. Kein Bezirk vereint derart viele Gegensätze in der Hauptstadt. Der Stadtteil bildet zusammen mit Tiergarten und Wedding den Bezirk Mitte, in dem fast die gesamten vitalen Hauptstadtfunktionen gebündelt sind. Die Wohnungsmieten in dem Stadtteil Mitte liegen deutlich über dem Berliner Durchschnitt.

In Mitte gibt es zahlreiche internationale kulturelle Attraktionen: zwei Opernhäuser, zahlreiche Theater, neun Bibliotheken, den Friedrichstadtpalast, das für Klassik-Konzerte genutzte Schauspielhaus und die weltberühmte Museumsinsel.

Mitte besitzt auch eine alternative Kulturszene. Während im Stadtteil Tiergarten viele Botschaften beheimatet sind, gibt es in dem klassischen Arbeiterstadtteil Wedding und im Norden vom Tiergarten noch viele sozial schwache Problemkieze. Hier sind im Gegensatz zu Mitte die Mieten wesentlich niedriger.

Verkehr:
Mitte ist außerordentlich gut über das öffentliche Verkehrsnetz erschlossen; hier befindet sich der Hauptbahnhof (Regionalexpress zum BER),

S-Bahn: S1, S2, S21, S25, S3, S7, S75, S41, S42, S8
U-Bahn: U2,U6,U8, U9
Viele Buslinien und Staßenbahnen

Parks: Tiergarten, Monbijoupark, Mauerpark, Volkspark am Weinberg, Marx-Engels-Forum , Fritz-Schloß- und den Spreebogenpark, begrünte Flanierzonen entlang der Spree, Volkspark Rehberge, Goethe- und Schillerpark Goethe- und Schillerpark

Shopping: Alexanderplatz, Friedrichstraße, Unter den Linden. Die Spandauer Vorstadt und das Umfeld des Hackeschen Marktes, Neue und Alte Schönhauser Straße, Potsdamer Platz, Leopoldplatz, Gesundbrunnen-Center, Bad- und Brunnenstraße, Müllerstraße

Neukölln

Bezirk: Neukölln

Stadtteile: Britz, Bukow, Gropiusstadt, Neukölln, Rudow

Neukölln bietet ein breites Spektrum an Wohnquartieren vom dicht und multikulturell besiedelten Norden bis zu den stark durchgrünten Einfamilienhausgebieten im Süden. Der Bezirk verfügt über den größten Bestand an Sozialwohnungen unter allen Berliner Bezirken. Neukölln gehört zu den wichtigsten Gewerbestandorten Berlins. Allerdings sind die Zukunftsbranchen im Bezirk eher schwach vertreten. Die Arbeitslosigkeit ist die höchste aller Berliner Bezirke und in einigen Lagen ist die Sozialstruktur schlecht.

Im dicht bebauten Kerngebiet des Neuköllner Nordens überwiegt schmucklose geschlossene Bebauung (Altbau). Hier gibt es noch einige tausend Wohnungen ohne Bad und WC. Hier lebt fast die Hälfte der Neuköllner. Die soziale Problemlage im Kerngebiet kann mit drei Stichworten umrissen werden: große Arbeitslosigkeit, schwache Sozialstrukturdaten und hoher Ausländeranteil. Für die Integration und den Dialog zwischen den Kulturen wird jedoch viel getan, so dass der Bezirk als eine von elf „Interkulturellen Städten" in ein Programm des Europarates aufgenommen wurde.

Auch im Neuköllner Norden kann man teilweise sehr angenehm wohnen und das urbane Leben genießen, zu dem sogar die eigene (Neuköllner) Oper gehört. In den letzten Jahren ist ein beträchtlicher Zuzug aus Friedrichshain-Kreuzberg nach „Kreuzkölln" zu beobachten, besonders in den Reuterkiez zwischen Landwehrkanal und Sonnenallee. Die angebotenen Wohnungen hier sind allerdings auffallend klein und haben gebietsweise die geringsten Wohnflächen in ganz Berlin. Längst steigen hier auch die Angebotskaltmieten.

Die südlichen Wohnviertel Britz, Buckow und Rudow tragen das Gepräge moderner Großsiedlungen oder haben Gartenstadtcharakter.

Verkehr:
U-Bahn: U7, U8
S-Bahn: S41/42, S46 S-Bahn-Ring
Bus: M11, M41, M44, M46

Parks: Fast 30 Prozent des Bezirks bestehen aus Grünflächen, der Britzer Garten, die Hasenheide, der Körnerpark und die Lessinghöhe.

Shopping: In Buckow befindet sich mit den Gropius-Passagen das größte Einkaufszentrum Berlins (85.000 m² Verkaufsfläche). Gute Einkaufsmöglichkeiten bieten außerdem im Norden der Hermannplatz sowie Hermannstraße, Karl-Marx-Straße und Sonnenallee. Im Süden gibt es z.B. das Wutzky-Center, das von rund 6.000 auf 9.100 Quadratmeter Nutzfläche vergrößert wurde.

Pankow/Prenzlauer Berg

Bezirk: Pankow – Prenzlauer Berg

Stadtteile: Blankenburg, Blankenfelde, Buch, Französisch Buchholz, Heinersdorf, Karow, Niederschönhausen, Pankow, Prenzlauer Berg, Rosenthal, Stadtrandsiedlung, Malchow,Weißensee, Wilhelmsruh

Pankow ist schon seit langem eine bevorzugte gutbürgerliche Wohngegend mit einem vielfach hochwertigen Alt- und Neubaubestand und vielen angenehm durchgrünten Straßenzügen. Der Stadtteil ist nach wie vor Standort mehrerer Botschaften und Botschaftsresidenzen. Im Norden Pankows gibt es große Neuauebiete.

In Pankow gibt es noch landwirtschaftliche Betriebe, der Stadtteil ist auch deshalb sehr grün. Die Bebauung ist sehr gemischt: großzügige Mietshäuser, kleine Villenviertel und Einfamilienhausgebiete. In der Bebauung überwiegen Altbauten. Luxussanierungen wie etwa der Einbau eines zweiten Bades, einer Fußbodenheizung oder eines Innenkamins werden daher seit Januar 2013 im gesamten Bezirk Pankow nicht mehr genehmigt.

Prenzlauer Berg ist bei jungen Familien, jungen „ Besserverdiener" und jungen Kreativen sehr beliebt. Hier findet man kleine Büros vor allem aus der Kommunikations- und IT-Branche. Die Mieten der renovierten und teilweise luxussanierten Wohnungen liegen deutlich über dem Berliner Durchschnitt. In den letzten Jahren war der Zuzug in diesen Stadtteil sehr groß. Mittlerweile leben nur noch 30% der ursprünglichen Bevölkerung in Prenzlauer Berg. Nur vereinzelt gibt es noch nicht renovierte Altbaumietshäuser. An einigen Plätzen des Prenzlauer Bergs erreichen die Mieten mittlerweile das Niveau der Nobelviertel Berlins.

Verkehr:
S-Bahn: S1, S2, S41/42
U-Bahn: U2
Busse: M1, M2, M13
Strßenbahnen

Parks: Bürgerpark, der Schlosspark und die Schönholzer Heide, der Mauerpark (sehr beliebter Berliner Park), Volkspark, Anton-Saefkow-Park

Shopping: Hauptgeschäftszentren sind die Berliner Straße, die Breite Straße und das „Rathaus-Center"; Kastanienallee, Oderberger Straße und Schönhauser Allee

Reinickendorf

Reinickendorf

Stadtteile: Frohnau, Heiligensee, Hermsdorf, Lübars, Märkisches Viertel, Reinickendorf, Tegel, Waidmannslust, Tegel

Reinickendorf bietet hohe Lebens- und Wohnqualität: Knapp ein Viertel seiner Fläche besteht aus Wald, etwa ein Sechstel aus Parkanlagen und Wasserflächen. Der Bezirk hat eine großzügige, weiträumige und sehr durchgrünte Bebauung. Viele Neu-Berliner ziehen sehr gern in diesen Bezirk.

Das Mietenspektrum im Bezirk ist so breit wie das Qualitätsspektrum der Wohnlagen. Das Niveau der Angebotskaltmieten liegt durchschnittlich unter dem gesamt Berliner Niveau.

Besonders preisgünstig kann man vor allem in den östlichen und südöstlichen Bezirksbereichen und den Großsiedlungen im Nordosten wohnen.

Der „grüne Nordwesten" Berlins bietet bei hohem Freizeitwert zwar überwiegend mittlere und gute, im Ortsteil Frohnau aber auch sehr gute Wohnlagen. Reinickendorf ist ein wirtschaftlich außerordentlich dynamischer Bezirk, mit namhaften Großunternehmen wie Borsig, MAN Turbo, Motorola, Otis etc.

Der Flughafen Tegel ist noch ein wichtiges infrastrukturelles Plus für Geschäftsleute. Wie lange der Flughafen geöffnet bleibt, ist von der Fertigstellung des BER abhängig, ein genauer Termin existiert noch nicht.

Verkehr:
S-Bahn: S1, S25, S41, S42, S46
U-Bahn: U6, U8, U9

Parks: Berliner Forst, Tegeler Fließ, Schäfer- oder dem Steinbergsee,

Shopping: Das „Märkische Zentrum", „Hallen am Borsigturm", Ludolfinger Paltz, Zeltinger Platz, Heinestraße, Nordmeile

 

Spandau

Bezirk: Spandau

Stadtteile: Gatow, Hakenfelde, Haselhorst, Kladow, Siemensstadt, Spandau, Staaken, Wilhelmstadt

Der westliche Randbezirk Spandau bietet sowohl hohe städtische als auch landschaftliche Qualitäten mit der reizvollen Altstadt einerseits und den Forsten sowie den Flussläufen von Havel und Spree andererseits. Die Bebauung ist vielfältig und reicht von attraktiven Einfamilienhausgebieten bis zu Hochhaussiedlungen; der Anteil der Sozialwohnungen am Gesamtbestand der Wohnungen ist mit rund 20 Prozent in Spandau besonders hoch.

Den Kern Spandaus bildet die mittelalterliche Altstadt mit ihrem angenehm kleinstädtischen Flair. Darum gruppieren sich Neubaugroßsiedlungen aus den 60er und 70er Jahren und südlich der Heerstraße die ländlich geprägten Ortsteile Gatow und Kladow, ruhige und teilweise idyllische Wohnsiedlungen mit großen Wald- und Wasserflächen, die gehobenen Wohnwert bieten.

Der Bezirk ist der bedeutendste Industriestandort der Stadt mit so bekannten Arbeitgebern wie BMW, Bosch Siemens, Orenstein & Koppel und Osram.. Ein ganzer Ortsteil – Siemensstadt – ist nach dem Unternehmen Siemens benannt.

BMW beschäftigt in seinem Motorradwerk in Spandau rund 1.900 Mitarbeiter und baut den Standort ebenfalls aus.

In Bezug auf Wohnimmobilien sind die meisten Bezirksteile relativ günstig.
Das Wohnen, insbesondere in den Ortsteilen Gatow oder Kladow ist deutlich teurer.

Verkehr:
U-Bahnen: U7
S-Bahnen: S3, S75
Bus: M32, M37, M45, M49
Bahn: Regionalbahnexpress RE2 zur Berlins Innenstadt
Fernbahnhof Spandau: Halt für ca. 100 Fernzüge täglich, einschließlich IC und ICE.

Parks:ausgedehnte Wasser-, Wald- und Flurflächen. Daneben gibt es den Südpark, den Park und die Wiesen am Spektesee mit dem Spekte-Grünzug, Koeltze-, Münsinger- und Wröhmännerpark, die Grünanlagen entlang der Havel und rund um die Zitadelle, sowie den Spandauer Forst (Naherholungsgebiet).

Shopping: Die Altstadt und die „Spandau Arcaden".

Steglitz/Zehlendorf

Bezirk: Steglitz - Zehlendorf

Stadtteile: Dahlem, Lichterfelde, Lankwitz, Nikolassee, Steglitz, Wannsee, Zehlendorf

Steglitz ist ganz überwiegend ein Stadtteil zum Wohnen in gutbürgerlichem Ambiente. Im Norden überwiegt die Blockrandbebauung, oftmals mit prächtigen Wohnhäusern aus der Kaiserzeit. Im Süden wechseln Villengegenden mit schlichteren Ein- und Zweifamilienhausgebieten ab. Im Süden ist lediglich in Lankwitz und Lichterfelde-Süd die Bebauung teilweise dichter; dort gibt es auch viele Neubaukomplexe. Der Ortsteil Lichterfelde gehört zu den Villengebieten und damit zu den teuersten Lagen Berlins.

Es gibt allerdings auch einfache Quartiere, in denen das Wohnniveau deutlich niedriger ist. Die Gewerbegebiete liegen am Teltowkanal. Hier produzieren u.a. die Ford-Werke und die Krone AG. Zahlreiche Privatgärten und Laubenkolonien sorgen jedoch für einen recht hohen Grünflächenanteil.

Hochherrschaftliche Villen oder gepflegte Wohnhäuser prägen die meisten Ortsteile von Zehlendorf. Es finden sich aber auch dichter bebaute Wohngebiete. Großstädtische Mietshausblöcke und Gewerbegebiete gibt es kaum. Zehlendorf gilt manchen als das nobelste und teuerste Berliner Wohnquartier. Zehlendorf hat als Wohnstandort ein ausgezeichnetes Image und tatsächlich auch überwiegend gute bis ausgezeichnete Wohnlagen. Allerdings kann man hier auch recht unspektakulär in Geschosswohnungen wohnen, ohne nennenswerten Glanz, zudem ziemlich weit ab vom Kern der Hauptstadt.

Zehlendorf ist ein sehr bedeutender Wissenschaftsstandort: Mit der Freien Universität befindet sich hier eine der renommiertesten und größten Universitäten Deutschlands mit etwa hundert Studienfächern und 35.000 Studierenden. Zehlendorf bietet hohen Naherholungs- und Freizeitwert. Fast 50 Prozent seiner Fläche machen Wald- und Wassergebiete aus. Wannsee und Havel zählen zu den beliebtesten Wassersportzentren (Segeln, Rudern).

Verkehr:
U-Bahn: U9, U3
S-Bahn: S2/25, S1, S7
Gute Anbindung an die City-West über Autobahn und Regionalzüge (RE1, RE7)

Parks: Bäkepark, der Stadtpark Steglitz, Gemeindepark Lankwitz, der Lilienthalpark, der Botanische Garten. Grunewald und Berliner Forst mit Schlachten See und Wannsee; Forst Düppel Thielpark, Fischthalpark, Heinrich-Laehr-Park, Pfaueninse, Volkspark Klein-Glienicke

Shopping: Zentrale Einkaufsstraße ist die Schloßstraße, kleine Einkaufszentren sind Leonoren- und Kaiser-Wilhelm-Straße, am Kranoldplatz und Drakestraße; Teltower Damm

 

Tempelhof/Schöneberg

Bezirk: Tempelhof – Schöneberg

Stadtteile: Friedenau, Lichtenrade, Mariendorf, Marienfelde, Schöneberg, Tempelhof

Als Wohnstandort hat Tempelhof einen gediegenen, teils auch etwas biederen Anstrich: Im Norden befinden sich größere verdichtete Altbaubestände, in den Ortsteilen Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade dagegen ausgedehnte Einfamilienhausgebiete. Daneben sind Siedlungen der 50er, 60er und 70er Jahre charakteristisch.

Der Norden Schönebergs ist wegen seiner lebhaften Kultur- und Kneipenszene als Wohnadresse gerade bei jüngeren Leuten sehr beliebt. Die einzelnen Wohnlagen sind von unterschiedlicher Qualität. Am ruhigsten und feinsten wohnt man im Bayerischen Viertel und im Südwesten, in Friedenau. Es gibt einige einfache Quartiere, deren Altbaubestand zum Teil noch renovierungsbedürftig ist.

Der Stadtteil Tempelhof wird von diesem demografischen Trend wahrscheinlich stärker betroffen sein als das „jugendlichere" Schöneberg. Zu einem Problem könnte sich auch die negative Bevölkerungsentwicklung auswachsen, die in den Ortsteilen Lichtenrade, Mariendorf und Marienfelde zu beobachten ist; dort könnte es künftig häufiger Wohnungsvakanzen geben.

Neben Wohnsiedlungen prägen große Gewerbegebiete den nach Spandau zweitgrößten Berliner Industriestandort. Es dominiert das verarbeitende Gewerbe. Alcatel, Bahlsen, Mercedes Benz, Gillette, Raab Karcher, Schindler Aufzüge und andere namhafte Unternehmen sind in Tempelhof ansässig. Größere Grünflächen sind der Volkspark Mariendorf und der Freizeitpark Marienfelde im äußersten Süden des Stadtteils, Wald und Wasser dagegen sind rar (2,2 % der Gesamtfläche).

Verkehr:
S-Bahn: S1, S2, S25, S41, S42, S47,
U-Bahn: U1, U2, U3, U4, U6,U7, U9

Bahnhof Südkreuz ist einer der bedeutenden Fernbahnhöfe von Berlin

Parks: Alte Park, Bose- und Francke-Park, Volkspark Mariendorf, Gutspark Marienfelde, Freizeitpark Marienfelde, das Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof „Tempelhofer Feld", Westpark, Rudolph-Wilde- und den Heinrich-Lassen-Park, Insulaner

Shopping: Tempelhofer Damm, Hafen Tempelhof, Hauptstraße, Potsdamer Straße, Schlossstraße, Kaufhaus des Westens, Rund um den Winterfeldplatz

Treptow/Köpenick

Bezirk: Treptow-Köpenik

Stadtteile: Adlerhof, Altglienicke, Alt-Treptow, Baumschulenweg, Bohnsdorf, Friedrichshagen, Grünau, Johannistal, Köpenick, Müggelheim, Niederschönweide, Oberschönweide

Köpenick gehört zu den sehr heterogenen Stadtteilen: Im Osten und Süden liegen die teilweise sehr idyllischen Siedlungen am Müggelsee, Dämeritzsee und an der Dahme (Langer See), deren Kern zumeist alte Villenkolonien bilden. Die historische Altstadt im Norden ist zu über 80 Prozent saniert und instand gesetzt und hat baulich sehr an Attraktivität gewonnen.

Der Ortsteil Oberschöneweide im Nordwesten („Spreeknie"), früher bedeutendster Industriestandort Ost-Berlins, wird Zug um Zug revitalisiert, durch Neuansiedlung von Gewerbe, aber auch durch Umnutzung, etwa im Fall der Hochschule für Technik und Wirtschaft. Gewerbliche Schwerpunkte mit guten Zukunftsperspektiven bilden das TGS-Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie in der Ostendstraße und der Innovationspark Wuhlheide in der Köpenicker Straße. Oberschöneweide wird auch immer beliebter als Wohnstandort.

Das Entwicklungsgebiet Adlershof/Johannisthal ist in den letzten 20 Jahren zum bedeutendsten und modernsten Forschungs- und Technologiepark Europas geworden und wächst weiter. Das Entwicklungsgebiet ist auch einer der wichtigsten Standorte für Wohnungsneubau in Berlin.

Verkehr:
S-Bahn: S3, S47, S46, S8, S45, S85, S9
Busse und Straßenbahnen gut ausgebautes Netz.

Parks: Köpenick ist der grünste und zugleich der am dünnsten besiedelte Stadtteil Berlins: 41 Prozent des Stadtteils sind Wald- und fast 13 Prozent sind Wasserfläche; Berliner Forst mit Dammheide, Mittelheide und Krummendammer Heide, Volkspark Wuhlheide, weitläufige grüne Uferpromenaden (z.B. am Luisenhain), Treptower Park, Plänterwald, Natur- und Landschaftspark Adlershof, die Köllnische Heide; Geheimtipp: der kleine, aber ausgesprochen reizvolle botanische Garten („Arboretum") Späthstraße.

Shopping: Die Bahnhofstraße in der Dammvorstadt, Einkaufszentrum am Elcknerplatz, „Park-Center", Marktpassagen und Zentrum Schönweide.