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Münchens Stadtteile

Wer nach München zieht, sollte sich zunächst einen Überblick über die unterschiedlichen Bezirke Großraums München verschaffen. Während man in der Stadt München sehr „urban“ lebt, herrscht in  den kleinen Städten und Gemeinden ein ländlicher Lebensstil vor.

Teilweise entstanden neue „Vororte“ für junge Familien, die in der direkten Umgebung arbeiten. Andererseits findet man in der Region traditionelle Gemeinden mit historischen Zentren und sehr viel Natur. So bietet die Region für jeden Anspruch den passenden neuen Wohn- und Lebensraum. Vom Urbanen Lebensgefühl bis hin zum breiten Freizeitangebot in der Natur und der ländlichen Umgebung.

Aubing - Lochhausen - Langwied

Lochhausen (Stadtbezirk 22)

Dieser Stadtteil ist eher dörflich geprägt, es gibt noch viele klassische Bauernhöfe und auch Landwirtschaft wird nach wie vor betrieben. Wer fernab vom Trubel der Großstadt leben will, ist hier richtig, nicht zuletzt wegen seiner vielen schönen Naherholungsgebiete.
Einfamilien- und Reihenhäuser sind hier durchaus bezahlbar, weswegen vor allem für Familien mit Kindern Lochhausen heute ein attraktives Wohnquartier ist.

Aubing (22)

In Aubing kann man die dörfliche Herkunft noch gut erkennen, denn Teile der alten Höfe sind vor allem im historischen Ortskern noch zu finden, doch es gibt auch ebenso viele große Wohnblöcke. Die Aubinger Lohe bietet hier ein beliebtes Naherholungsgebiet. Um das Gut Freiham entsteht westlich von Aubing ein neuer Stadtteil.

Langwied (22)

Obwohl Teil einer Großstadt findet man hier die Idylle eines Dorfes. Der Langwieder See und der Lußsee bieten hier ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der dörfliche Charakter mit den alten Häusern, Bauernhöfen und Ackerland prägt das Bild des Stadtteils.
Wie Aubing und Lochhausen ist Langwied bei Familien mit Kindern besonders beliebt als Wohnort.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 22: Aubing - Lochhausen - Langwied
Fläche: 3.406 Hektar
Einwohner: ca. 42.300
Kindertageseinrichtungen: 35
Schulen:
• 5 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 3 Berufliche Schulen (inkl. 2 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Handel und Gewerbe, Dienstleistungsunternehmen
Sport und Freizeit: Langwieder See, Lußsee, Aubinger Lohe
zentrale Plätze: jeweiliger alter Dorfkern
Verkehr: S3/4, Bus, A8, A99

 

Untermenzing - Allach

Allach (Stadtbezirk 23)

Allach hat zwei Gesichter: einerseits den historischen Ortskern mit Kirche und Bauernhöfen sowie dem Allacher Forst als Naherholungsgebiet, andererseits ist Allach einer der bedeutendsten Industriestandorte Münchens, denn mit MAN, MTU und KraussMaffei haben hier gleich drei große Firmen ihren Sitz.
Der historische Ortskern steht heute als Ensemble unter Denkmalschutz.

Untermenzing (Stadtbezirk 23)

Auch in Untermenzing erinnert der historische Ortskern noch immer an ein altes Bauerndorf, der Fluss Würm trägt dabei zentral für die größtenteils idyllische Atmosphäre im Stadtteil bei. Nicht zuletzt wegen der vielen Grünflächen gehört das Wohngebiet zu den beliebtesten in München, wie die Angerlohsiedlung, die an das Naturschutzgebiet Angerlohe grenzt.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 23: Untermenzing - Allach
Fläche: 1.544 Hektar
Einwohner: ca. 30.740
Kindertageseinrichtungen: 31
Schulen:
• 3 Grundschulen
• 1 Mittel-und Hauptschule
• 1 Realschule
• 1 Gymnasium

Wichtige Arbeitgeber: MTU, MAN, Kraus Maffei, produzierendes Gewerbe, Handel und Verkehr
Sport und Freizeit: Allacher Forst, Angerlohe
zentrale Plätze: Eversbuschstrasse
Verkehr: S2, Bus, A99

Altstadt – Lehel

Altstadt – Lehel (Stadtbezirk 1)

Die Altstadt, begrenzt durch den Altstadtring, ist das absolute Zentrum Münchens und zu großen Teilen eine Fußgängerzone mit den charakteristischen Haupteinkaufsstraßen zwischen Karlstor und Isartor sowie zwischen Odeonsplatz und Sendlinger Tor. Natürlich ist es auch das touristische Zentrum der Stadt und damit sehr belebt. Besonderer Anziehungspunkt ist auch der Viktualienmarkt, wo es alle erdenklichen Spezialitäten aus Bayern und der ganzen Welt gibt. Viele Wirtshäuser und Restaurants sowie zahlreiche Bars und Cafés versorgen Einheimische und Touristen mit allerlei bayerischen und internationalen Spezialitäten. Dennoch gibt es neben aller Geschäftigkeit viele Orte zum Verweilen - den Marienhof, den Hofgarten und die Isar. Auch der berühmte Englische Garten ist nicht weit entfernt.
Wohnraum im Zentrum ist knapp und teuer, doch attraktiv und begehrt. Es gibt die optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Parkraum ist leider äußerst knapp und damit auch wieder sehr teuer. Obwohl mitten in der Stadt kann man hier relativ ruhig wohnen, da es wenig Durchgangsverkehr gibt.
Das Lehel ist einer der sehenswertesten Stadtteile Münchens. Er grenzt an den Englischen Garten, einer der bekanntesten Stadtparks der Welt. Prachtvolle Straßenzüge wie die Maximiliansstraße, die Prinzregentenstraße, samt vieler Museen wie das Haus der Kunst, das Bayerische Nationalmuseum und Völkerkundemuseum sind charakteristisch für den Stadtteil.
Zahlreiche Häuser sind im neubarocken Stil oder im Stil der Neurenaissance erbaut. Nicht nur die Fassaden sind eine Augenweide, sondern auch die Wohnhäuser an sich. Eine hohe Lebensqualität zeichnet dieses Viertel aus. Wohnraum ist äußerst begehrt und damit erreichen die Mietpreise das oberste Ende.

Fakten und Zahlen:
Das Lehel und Altstadt bilden zusammen den Stadtbezirk 1
Fläche: 318,85 Hektar
Einwohner: ca. 20.420
Kindertageseinrichtungen: 28
Schulen:
• 4 Grundschulen
• 1 Realschule
• 4 Gymnasien
• 12 berufliche Schulen (inkl. 2 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

wichtige Arbeitgeber: Einzelhandel, städtische Verwaltung
Sehenswürdigkeiten: Marienplatz, Alter Peter, Viktualienmarkt, Alter Hof
Kultur: viele Theater, darunter das Nationaltheater, Residenztheater, Kammerspiele, Cuvilliertheater, Residenz, zahlreiche Kirchen
Museen: Haus der Kunst, Völkerkundemuseum, Nationalmuseum, Galerie Schack, Deutsches Museum, Stadtmuseum, Spielzeugmuseum, Jüdisches Museum
Sport und Freizeit: viele Kinos, Cafés, Surfer-Welle im Englischen Garten
Parks: Englische Garten, Hofgarten, Marienhof
Zentrale Plätze: Marienplatz, Odeonsplatz, Sendlinger Tor, Karlsplatz, St. Anna-Platz
Verkehr: alle S-Bahn-Linien, U3/4/5/6, tram 18/19, Bus, Altstadtring

Berg am Laim

Berg am Laim (Stadtbezirk 14)

Das Stadtbild von Berg am Laim wird immer noch von zahlreichen Blockbauten geprägt, die vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, um Wohnraum für sozial Schwächere zu schaffen. Den dörflichen Charakter der Gemeinde findet man v.a. um den historischen Ortskern mit seinen alten Gebäuden.
Mittlerweile ist Berg am Laim als Wohnviertel wieder im Kommen, was nicht zuletzt an der Nähe zum Zentrum, der guten Verkehrsanbindung und nicht zuletzt an den noch bezahlbaren Mieten liegt. Im Osten des Stadtviertels überwiegen immer noch Einfamilienhäuser.
Besonders erwähnenswert ist vielleicht die Maikäfersiedlung - ebenfalls als soziales Projekt erbaut - ist sie nach der Sanierung in den letzten Jahren ein schönes und beliebtes Wohnquartier mit viel Grün geworden.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 14: Berg am Laim
Fläche: 633 Hektar
Einwohner: ca. 43.070
Kindertageseinrichtungen: 29
Schulen:
• 2 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 2 Realschule
• 1 Gymnasium
• 8 berufliche Schulen (inkl. 1 Berufsschule)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Verlage, mittelständische Industriebetriebe, Dienstleistungsunternehmen
Museen: Kartoffelmuseum
Sport und Freizeit: Partyzone Kultfabrik und Optimolwerke
zentrale Plätze: Leuchtenbergring
Verkehr: S2/4/6/8-Bahnen, Tram 19, Bus, Mittlerer Ring, B304

 

Bogenhausen

Bogenhausen (Stadtbezirk 13)

Bogenhausen hat zwei Gesichter: einerseits das noble Villenviertel mit dem Herzogpark und Straßenzügen mit  herrschaftlichen Gründerzeitbauten und Jugendstilvillen nahe der Prinzregentenstraße und andererseits moderne Wohn- und Bürogebäude, große Wohnsiedlungen und Hochhäuser.
Ab der Spätgründerzeit wurde das Viertel nach einheitlichen städtebaulichen Grundsätzen als großflächiges, repräsentatives Villen- und Mietshausviertel angelegt. Von Kriegsschäden überwiegend verschont, konnte sein ursprünglicher Charakter bis heute weitgehend erhalten werden.
Der Herzogpark entstand um die Wende zum 20. Jahrhundert und gilt heute als eines der vornehmsten Münchner Wohnquartiere. Vorwiegend Betuchte und Prominenz wohnen hier. Dementsprechend ist das Preisniveau.
Im Gegensatz zu „Altbogenhausen“ finden sich in Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Zamdorf und Daglfing neben mehrstöckigen Großwohnanlagen auch viele kleine Einfamilien- und Reihenhäuser.
Der Arabellapark mit dem Hypo-Hochhaus als Wahrzeichen, ist auch als Hotel- und Kongresszentrum sowie als Bürostandort von überörtlicher Bedeutung.
Mit den Maximiliansanlagen, der Isar, dem Denninger Anger, dem Zamillapark, dem Schlösselgarten zwischen Effner- und Cosimastraße sowie dem Bürgerpark Oberföhring verfügt der ohnehin naturnahe Stadtteil über zahlreiche "grünen Lungen".
Fakten und Zahlen:
Fläche: 2.368 Hektar
Einwohner: ca.82.140
Kindertageseinrichtungen: 66
Schulen:

  • 9 Grundschulen
  • 3 Mittel-und Hauptschulen
  • 1 Realschule
  • 3 Gymnasien
  • 1 allgemeinbildende Schule
  • 3 berufliche Schulen (inkl. 1 Berufsschule)
  • 4 Volksschulen mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Krankenhaus Bogenhausen, Banken, Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen
Sehenswürdigkeiten: Friedensengel
Museen: Villa Stuck
Kultur: Prinzregententheater
Sport und Freizeit: viele Kinos, Cafés, Eissport und Schwimmbad im Prinzregentenstadion, Trabrennbahn, Maximiliansanlagen, Isarauen
zentrale Plätze: Prinzregentenplatz, Arabellapark - Mae West
Verkehr: S8, U4, Tram 16/18, Bus, Mittlerer Ring, A99

Hadern

Hadern (Stadtbezirk 20)

Hadern ist v.a bekannt durch das Klinikum Großhadern, das größte Krankenhaus Münchens und eine der größten Universitätskliniken Europas. Es dominiert mit seinem riesigen silbernen Gebäude das Viertel. In erster Linie ist Hadern ein Wohnviertel, mit einerseits großen Wohnblöcken und andererseits schmucken Einfamilienhäusern. Außerdem liegt hier der Waldfriedhof. Rund um die U-Bahn-Station Haderner Stern sind viele neue Wohnanlagen entstanden. Ein beliebter Treffpunkt für die Bewohner sind die dortigen Einkaufspassagen, in Großhadern findet man dagegen noch einen durchaus dörflichen Ortskern. Der Stadtteil am westlichen Stadtrand wird durch die Autobahn A 96 München-Lindau geteilt, die durch Kleinhadern und die Blumenau führt.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 20: Hadern
Fläche: 924 Hektar
Einwohner: ca. 48.945
Kindertageseinrichtungen: 40
Schulen:
• 6 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 1 Gymnasium
• 4 Berufliche Schulen
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Klinikum Großhadern, öffentliche Einrichtungen, Forschungsinstitute, Medizinischer und Pflegebereich, Dienstleistungsunternehmen
Sport und Freizeit: viele Kinos, Cafés, Eissport und Schwimmbad im Prinzregentenstadion, Maximiliansanlagen
zentrale Plätze: Alter Dorfkern Großhadern, Haderner Stern
Verkehr: U6, Bus, Mittlerer Ring, A96

 

Haidhausen – Au

Haidhausen – Au (Stadtbezirk 5)

Haidhausen ist sowohl ein beliebtes Szene- und Amüsierviertel, aber dennoch auch ein beliebtes Wohnviertel, v.a. bei jüngeren Leuten und jungen Familien. Das Viertel ist nicht ganz so lebhaft wie das Gärtnerplatzviertel und nicht ganz so umtriebig wie Schwabing. Es ist ursprünglich und gemütlich und gleichzeitig modern und lebendig.
Zahlreiche Cafés, Kneipen und Restaurants, viele Boutiquen, Antiquitätengeschäfte und Galerien prägen das Straßenbild. Das Kulturzentrum Gasteig mit Philharmonie, Stadtbibliothek, Volkshochschule und Richard-Strauss-Konservatorium bilden einen Begegnungsort der Münchner Musik und Kulturszene.
Altbau-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Haidhausen wird oft auch als das gründerzeitliche "Franzosenviertel" bezeichnet - am Pariser Platz, Bordeauxplatz könnte man sich durchaus in Paris wähnen. Etwa zwei Drittel der Wohnhäuser stammen noch aus der Zeit vor 1914.
Das vielfältige Kulturangebot, die abwechslungsreichen Freizeitmöglichkeiten und die Nähe zum Zentrum machen Haidhausen zu einem der beliebtesten Wohnviertel Münchens.
Dagegen ist die Au in erster Linie ein Wohnviertel, besonders beliebt wegen der traumhaften Lage entlang der Isarauen und doch deutlich ruhiger als Haidhausen.
Mitten in der Großstadt finden sich verkehrsberuhigte Straßen wie dem Breiteranger oder der Quellenstraße, in der Franz-Prüller-Straße gibt es noch kleine Herbergshäuschen. Richtung Kolumbusplatz finden sich mehr modernere Wohnhäuser.

Fakten und Zahlen:
Die Au und Haidhausen bilden zusammen den Stadtbezirk 5
Fläche: 424,36 Hektar
Einwohner: ca. 59.750
Kindertageseinrichtungen: 87
Schulen:
• 7 Grundschulen
• 3 Mittel-und Hauptschulen
• 3 Realschulen
• 4 Gymnasien
• 18 berufliche Schulen (inkl. 6 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Handwerksbetriebe, Dienstleistungsunternehmen
Events: Auer Dult (Jahrmarkt) und Starkbierfest am Nockerberg, Filmfest München
Kultur: Kulturzentrum Gasteig, Philharmonie, Villa Stuck, Lothringer 13
Museen: Deutsches Museum
Sport und Freizeit: viele Kinos, Cafés und Kneipen, Müller'sches Volksbad, Muffathalle, Kultfabrik, Maximiliansanlagen, Praterinsel
zentrale Plätze: Wiener Platz, Rosenheimer Platz, Orleansplatz (Ostbahnhof), Mariahilfsplatz
Verkehr: alle S-Bahnen, U1/2/4/5/7, tram 15/16/19/25, Bus, Mittlerer Ring

Hasenbergl - Feldmoching

Feldmoching (Stadtbezirk 24)

Feldmoching ist sicherlich eines der dörflichsten Gebiete Münchens mit seinen alten Höfen und Gaststätten im Ortskern, der unter Ensembleschutz steht. Mit der Dreiseenplatte hat der Stadtteil eines der beliebtesten Naherholungsgebiete im Münchner Norden. Das Schwarzhölzl ist ein weiteres schönes Stück Natur, in dem man ein wenig Abstand zur Stadt gewinnen kann.
Doch nach und nach sind um das „Dorf" Siedlungen mit großen Wohneinheiten entstanden, wie zum Beispiel am Feldmochinger Anger oder am Harthof. Das Ludwigsfeld ist in ihrer kulturellen Zusammensetzung vielleicht das interessanteste dieser Wohnsiedlungen, es ist von jeher durch multikulturelle Vielfalt geprägt.

Hasenbergl (Stadtbezirk 24)

Lange galt das Hasenbergl als „sozialer Brennpunkt", doch in den letzten Jahren ist es zu einem beliebten Wohnviertel geworden, v.a. bei Familien. Dazu tragen die noch bezahlbaren Mieten und die nahegelegenen Erholungsmöglichkeiten wie der Panzerwiese oder dem Fasaneriesee und Lerchenauer See bei. Natürlich prägen die großen Betonblöcke bis heute das Bild des Stadtteils.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 24: Hasenbergl - Feldmoching
Fläche: 2.900 Hektar
Einwohner: ca. 59.390
Kindertageseinrichtungen: 58
Schulen:
• 10 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 1 Realschule
• 1 Allgemeinbildende Schule
• 4 Volksschulen mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Gewerbe, Handel
Sport und Freizeit: Feldmochinger See, Fasanerie- und Lerchenauer See, Panzerwiese
zentrale Plätze: Zentrum Feldmoching
Verkehr: S1, U2, Bus, A99

 

Isarvorstadt – Luwigsvorstadt

Isarvorstadt – Luwigsvorstadt (Stadtbezirk 2)

Die Isarvorstadt und Ludwigsvorstadt sind auch bekannt als Gärtnerplatz-, Glockenbach- und Dreimühlenviertel und sind absolut "in", nicht nur als Wohngegend. Das Viertel rund um den Gärtnerplatz ist auch ein beliebtes Zentrum der Kneipen- und Lokalszene und spiegelt das dort vorherrschende Lebensgefühl - bunt - multikulturell - tolerant - wider. Es ist das Zentrum der schwul-lesbischen Szene von München. Es gibt viele Geschäfte, Cafés und Kneipen und Kinos. Die Isarauen und der Alte Südfriedhof dagegen bieten sich als grüne Oasen zum Verweilen an.
Die Beliebtheit des Viertels führt zu stetig steigenden Mietpreisen.
Die Ludwigsvorstadt mit dem Hauptbahnhof, der Wiesn und dem Klinikviertel bildet dagegen einen Kontrast. Zwischen Hauptbahnhof entlang der Goethestrasse zum Goetheplatz zieht sich „Klein-Istanbul", ein geschäftiger und ebenso vielfältiger Stadtteil, wo sich v.a. die türkisch-stämmige Gemeinschaft angesiedelt hat.
Im Bahnhofsviertel herrscht viel Verkehr während der südlich angrenzende Klinikbereich verkehrsberuhigt ist. Auch rund um die Theresienwiese ist eher ruhig, wenn nicht gerade Oktoberfest, Tollwood, Frühlingsfest oder Flohmarkt stattfinden. Gründerzeitliche Bürohäuser, repräsentative Villen und neuere Mietshäuser wechseln sich ab. V.a. im Bahnhofsviertel wurde in den letzten Jahren viel gebaut und renoviert.
Der Anteil der älteren Bevölkerung ist hier am kleinsten, ebenso wie der Anteil an Kindern.

Fakten und Zahlen:
Die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt bilden zusammen den Stadtbezirk 2
Fläche: 440,21 Hektar
Einwohner: ca. 50.620
Kindertageseinrichtungen: 61
Schulen:
• 6 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 5 Realschulen
• 3 Gymnasien
• 36 berufliche Schulen
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Einzelhandel, Verwaltung (Kreisverwaltungsreferat), Universitätsklinik, Europäisches Patentamt
Sehenswürdigkeiten: Bavaria, Ruhmeshalle
Kultur: Gärtnerplatztheater, Deutsches Theater, Marionettentheater, Kleinkunstbühnen
Events: Oktoberfest, Frühlingsfest, Tollwoodfestival
Sport und Freizeit: viele Kinos (u.a. der Mathäser Filmpalast), Cafés und Kneipen, Schyrenbad, Isarauen, Alter Südfriedhof, Theresienwiese
zentrale Plätze:Gärtnerplatz und Goetheplatz, Hauptbahnhof
Verkehr: Hauptbahnhof, ZOB, alle S-Bahnen, U1/2/3/6/7, Tram 16/17/18, Bus, Altstadtring

Laim

Laim (25. Stadtbezirk)

Auch Laim, früher bekannt als „Eisenbahnerviertel" hat viele Gesichter: Die großen Gebäude an der geschäftigen Landsberger Straße, die Villenkolonie Schlosspark Laim mit ihren idyllischen Einfamilien, - Doppel- und Reihenhäusern oder das dörfliche Zentrum des Viertels rund um den Laimer Anger.
Vor allem bei Familien mit Kindern findet dieser Stadtteil große Beliebtheit. Außerdem gibt es hier großzügige Kleingartenanlagen.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 25: Laim
Fläche: 528 Hektar
Einwohner: ca. 54.030
Kindertageseinrichtungen: 37
Schulen:
• 5 Grundschulen
• 3 Mittel-und Hauptschulen
• 2 Realschulen
• 1 Gymnasium
• 3 Berufliche Schulen (inkl. 2 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Dienstleistungsunternehmen, Handel, Augustiner Bräu
Sehenswürdigkeiten: Augustiner Bräu
Sport und Freizeit: Westbad, Interim
zentrale Plätze: Laimer Platz
Verkehr: alle S-Bahnen, U4/5/3/7/8, Tram 18/19, Bus, Mittlerer Ring, B2

 

Maxvorstadt

Maxvorstadt (Stadtbezirk 3)

Die Maxvorstadt ist sowohl architektonisch als auch kulturell einer der sehenswertesten Stadtteile Münchens. Der Königsplatz mit Glyptothek und Antikensammlung, die Pinakotheken und das Siegestor gehören zu den baulichen Highlights der Stadt, auch meist umgeben von Grünanlagen. Viele Museen sind hier zu finden und beide große Hochschulen, die Ludwig-Maximilians- und die Technische Universität haben hier ihren Hauptsitz, außerdem finden sich hier die Kunstakademie, Musikhochschule sowie die Hochschule für Film und Fernsehen.
Viele kleine Läden und Galerien, Cafés und Kneipen haben sich hier angesiedelt
Daher ist dieses Viertel besonders beliebt bei Studenten, jungen Akademikern und Kreativen, die das Lebensgefühl der Maxvorstadt stark prägen - weltoffen, tolerant und lebendig. Ältere Menschen und Familien sind hier nicht so stark vertreten. Das Viertel hat die geringste Geburtenrate der Stadt, auch die die Anzahl der Kinder unter 18 Jahren am kleinsten.

Fakten und Zahlen:
Die Maxvorstadt bildet den Stadtbezirk 3
Fläche: 427,68 Hektar
Einwohner: ca. 51.640
Kindertageseinrichtungen: 61
Schulen:
• 4 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 5 Realschulen
• 2 Gymnasien
• 35 berufliche Schulen (inkl. 10 Berufsschulen)
• 2 Volksschulen mit sonderpädagogischer Förderung
• 2 Universitäten (LMU, TU)

wichtige Arbeitgeber: Bayerische Rundfunk, Ministerien, LKA, Finanzamt, Gerichte, Brauereien, Hauptsitze vieler Banken und Versicherungen, LMU, TU, FH, HFF
Sehenswürdigkeiten: Königsplatz
Kultur / Events: viele Theater und Kleinkunstbühnen, Bayerische Staatsbibliothek, streetlife festival, Klassik und open-air Kino am Königsplatz
Museen: Alte und Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Sammlung Brandhorst, Lenbachhaus, Glyptothek, Ägyptische Staatssammlung
Sport und Freizeit: viele Kinos, Cafés und Kneipen, Alter Nordfriedhof, Alter botanischer Garten
zentrale Plätze: Königsplatz, Karolinenplatz, Ludwigsstrasse
Verkehr: alle S-Bahnen, U1/2/3/7/8, Tram 18/19/20/21/22/27/28, Bus, Altstadtring

Milbertshofen - Am Hart

Milbertshofen - Am Hart (Stadtbezirk 11)

Bei Milbertshofen denkt man unweigerlich an zwei Dinge: BMW und Olympia. Beide haben den Stadtteil verändert und geben ihm sein Gesicht. Auf der einen Seite das weitläufige Industiregelände des BMW-Werks zusammen mit dem Verwaltungsgebäude, Museum und der BMW Welt und auf der anderen Seite der Olympiapark mit Stadion und Olympiahalle sowie anderen Sporthallen und nicht zuletzt das Olympiadorf. Dieses ist ein beliebtes Wohngebiet, nicht zuletzt weil die Fahrstraßen in den Untergrund verbannt sind. Neben den Studenten des Oly-Dorfs wohnen hier viele junge Familien und ältere Menschen.
Milbertshofen ist allgemein dicht bebaut, große Wohnanlagen prägen das Stadtteilbild. Durch die Untertunnelung des Petuelrings entstand mit dem Petuelpak eine weitere Grünanlage.
Am Hart ist zum großen Teil ein reines Wohngebiet mit großen Wohnanlagen, im Harthof entstanden in den letzten Jahren auch zunehmend Einfamilien- und Reihenhäuser. Neben Wohnraum für den Mittelstand, gibt es zahlreiche Sozialwohnungen und auch ein Studentenwohnheim. Die Mietpreise sind im Münchner Vergleich einigermaßen moderat, ein Grund warum das Viertel vor allem bei Familien mit Kindern große Beliebtheit findet. Dazu trägt auch die nahe gelegene Panzerwiese bei, die ein beliebtes Naherholungsgebiet im Münchner Norden ist.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 11 – Milbertshofen – Am Hart 9
Fläche: 1.341,03 Hektar
Einwohner: ca. 73.620
Kindertageseinrichtungen: 57
Schulen:
• 8 Grundschulen
• 4 Mittel-und Hauptschulen
• 1 Realschule
• 1 Gymnasium
• 1 allgemeinbildende Schule
• 10 berufliche Schulen (inkl. 2 Berufsschulen)
• 3 Volksschulen mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: BMW AG + Zulieferbetriebe, O2- Téléfonica, Handels- und Dienstleistungsunternehmen
Sehenswürdigkeiten: BMW Welt, BMW Museum, Olympiagelände
Sport und Freizeit: Sportanlagen im Olympiapark, Petuelpark, Panzerwiese
Verkehr: U/2, Bus, Mittlerer Ring, Frankfurter Ring, B13

 

Moosach

Moosach (Stadtbezirk 10)

Moosach ist ein vielseitiger Stadtteil: Die Borstei ist eine der interessantesten Wohnanlagen Münchens und steht heute unter Denkmalschutz. 77 Reihenhäuser beherbergen derzeit über 770 Wohnungen für ca. 2000 Bewohner. Innenhöfe mit Bäumen und Gärten, einem Botanikum, Läden und einem Café machen hier das Leben angenehm. Außerdem haben sich hier einige Künstler mit ihren Ateliers niedergelassen.
Der Moosacher St.-Martins-Platz mit dem Pelkovenschlössl ist das kulturelle Zentrum des Stadtteils, das Olympiaeinkaufszentrum (OEZ) das kommerzielle.
Moosach ist durch die sehr gute Verkehrsanbindung ein beliebtes und noch bezahlbares Wohnviertel. Größere Wohnblocks an den größeren Ausfallstraßen oder am OEZ, aber auch etwas abseits kleinere Reihen- oder Einfamilienhäuser, wie in der sogenannten Mondscheinsiedlung und in Hartmannshofen, prägen das Bild des Viertels. Als grüne Oase findet man den Hartmannshofer Wald oder das Landschaftsschutzgebiet Kapuzinerhölzl. Auch zum Olympiapark, Nymphenburger Schlosspark oder dem Allacher Forst ist es nicht weit. Für die Naherholung ist also bestens gesorgt.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 10 - Moosach
Fläche: 1.110,46 Hektar
Einwohner: ca. 51.540
Kindertageseinrichtungen: 36
Schulen:
• 5 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 1 Realschulen
• 1 Gymnasien
• 1 allgemeinbildende Schule
• 5 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Münchner Stadtwerke, Münchner Technologiezentrum, Dienstleistungsunternehmen
Sehenswürdigkeiten: Olympiagelände, Borstei
Sport und Freizeit: Olympiapark, Allacher Forst, Olympiaschwimmhalle, Olypiaeinkaufszentrumm (OEZ)
zentraler Platz: Moosacher St. Martins-Platz
Verkehr: S1, U1/3, tram 20/21, Bus, Mittlerer Ring, B304

Neuhausen – Nymphenburg

Neuhausen – Nymphenburg (Stadtbezirk 9)

Neuhausen wird als lebenswert - grün - entspannt bezeichnet mit verschiedenen städtebaulichen Gesichtern und einer abwechslungsreichen Kneipen- und Restaurant-Kultur.
Der Rotkreuzplatz gilt als Zentrum Neuhausens mit Wohn- und Geschäftshäuser vorwiegend aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. In den meist ruhigen Nebenstraßen dominieren Wohnhäuser mit teilweise repräsentativen Altbeständen und viel Grün. Viele dieser Häuser stehen unter Ensemble- oder Denkmalschutz. Entlang der Gleisanlagen im Bereich der Arnulfstraße gibt es umfangreiche „Eisenbahner"-Siedlungen, an die sich Wohnsiedlungen aus der Zwischenkriegszeit anschließen.
Gern, der nördliche Teil des Bezirks ist weitgehend geprägt durch seinen Altbau-Wohnhausbestand, im Charakter einer Villenkolonie aus der Zeit des Jugendstils. Im benachbarten Nederling dominiert zwar ebenfalls niedrige und weitgehende Einfamilienhaus-Bebauung, allerdings deutlich jünger als in Gern und teilweise erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden.
Das berühmte Schloss Nymphenburg gibt diesem Stadtteil seinen Namen und wird wegen seiner weitläufigen Grünflächen auch als „grüne Oase" bezeichnet. Nicht nur der Nymphenburger Schlosspark mit dem Botanischen Garten, sondern auch der Hirschgarten tragen dazu bei.
Der vergleichsweise ruhige Stadtteil wird von Münchnern wie Touristen gleichermaßen wegen seiner Parks und Grünflächen geschätzt und bietet einen hohen Freizeitwert.
Prachtvolle Straßenzüge mit Gründerzeitvillen sind rare, aber auch begehrte Wohnlagen und erzielen höchste Verkaufs- bzw. Mietpreise. Dennoch ist das Viertel besonders bei jungen Familien beliebt - es hat die höchste Geburtenrate der Stadt.

Fakten und Zahlen:
Neuhausen und Nymphenburg bilden zusammen den Stadtbezirk 9
Fläche: 1.288 Hektar
Einwohner: ca. 95.910
Kindertageseinrichtungen: ca. 80
Schulen:
• 10 Grundschulen
• 3 Mittel-und Hauptschulen
• 4 Realschulen
• 5 Gymnasien
• 1 allgemeinbildende Schule
• 10 berufliche Schulen (inkl. 2 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Deutsche Bahn AG, Bundeswehr-Verwaltungszentrum, Handels- und Dienstleistungsunternehmen
Sehenswürdigkeiten: Schloss Nymphenburg mit Park, Museum Mensch und Natur, Botanischer Garten
Kultur: Sommerkonzerte in Nymphenburg, Blutenburgtheater
Sport und Freizeit: viele Kinos, Cafés und Kneipen, Nymphenburger Park, Hirschgarten, Olympiapark, Dantebad
zentrale Plätze: Rotkreuzplatz und Romanplatz
Verkehr: alle S-Bahnen, U1/7, Tram 12/16/17, Bus, Mittlerer Ring

Obergiesing

Obergiesing (Stadtbezirk 17)

Giesing hat sich in den letzten Jahren immer mehr vom Arbeiterviertel zu einem beliebten Wohnviertel entwickelt, nicht zuletzt wegen seiner Nachbarschaft zum trendigen Haidhausen, seiner Lage nahe der Isar und den vergleichsweise noch günstigen Mieten. Ein- und Zweifamilienhäuser in kleinen Siedlungen wie im Fasengarten wechseln sich ab mit größeren Wohnblöcken. Bekannt ist das Viertel für das Gefängnis Stadelheim sowie der ehemaligen amerikanischen Siedlung, nach dem 2. Weltkrieg, Wohnviertel der G.I.s, was sich auch städtebaulich widerspiegelt.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 17: Obergiesing - Fasangarten
Fläche: 571 Hektar
Einwohner: ca. 51.500
Kindertageseinrichtungen: 27
Schulen:
• 4 Grundschulen
• 3 Mittel-und Hauptschulen
• 1 Gymnasium
• 2 allgemeinbildende Schulen
• 3 Berufliche Schulen (inkl. 1 Berufsschule)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: mittelständische Industriebetriebe, Dienstleistungsunternehm
Zentrale Plätze: Giesinger Bahnhof, Wettersteinplatz
Verkehr: alle S3/7, U1/2/7, Tram /15/17/25, Bus, E54, A8

 

Obermenzing - Pasing

Obermenzing (Stadtbezirk 21)

Das Wahrzeichen von Obermenzing ist das malerische Schloss Blutenburg, Sitz der Internationalen Jugendbibliothek. Der Stadtteil am westlichen Stadtrand ist als Wohnviertel sehr attraktiv, insbesondere auch wegen der schönen Villengegenden, wie z.B. an der „alten Allee" oder an der Würm mit seinen malerisch bewachsenen Ufern. Die Lebensqualität im Stadtteil gilt als sehr hoch.

Pasing (Stadtbezirk 21)

Pasing ist schon fast eine eigene Stadt im Münchner Westen. Zwischen Bahnhof und Marienplatz ist immer etwas los, ein eigener Viktualienmarkt und die Pasinger Arkaden laden zum Einkaufen ein. Und auch kulturell ist immer etwas geboten wie z.B. in der Pasinger Fabrik.
In Pasing gibt es eigentlich alle Arten von Wohnhäusern. Mehrstöckige Miets- oder Reihenhäuser wechseln sich ab mit Einfamilienhäusern, daneben wird das Stadtteilbild von Villenvierteln geprägt und der Stadtpark lädt mit seinen großzügigen Grünflächen zum Verweilen ein.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 21: Obermenzing - Pasing
Fläche: 1.651 Hektar
Einwohner: ca. 70.780
Kindertageseinrichtungen: 59
Schulen:
• 8 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 2 Realschulen
• 5 Gymnasien
• 13 Berufliche Schulen (inkl. 2 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: produzierendes Gewerbe, Handel und Verkehr
Sehenswürdigkeiten: Schloss Blutenburg
Kultur: Kultur- und Bürgerzentrum Pasinger Fabrik, Blutenburger Schlosskonzerte
Sport und Freizeit: Westbad, Pasinger Stadtpark, Würm-Aue, Pasing Arkaden
zentrale Plätze: Marienplatz, Bahnhofsplatz, alter Dorfkern Obermenzing
Verkehr: S2/3/4/6/8/20, Tram 19, Bus, A8, A99

Obersendling – Thalkirchen – Solln – Forstenried - Fürstenried

Obersendling – Thalkirchen – Solln – Forstenried - Fürstenried (19. Stadtbezirk)

Heute ist Obersendling eine Mischung aus Gewerbe- und zunehmend Wohngebiet. Mit dem Neuhofener Berg und dem Südpark gibt es zudem kleine, aber feine grüne Oasen.
Kein Stadtteil ist so stark mit dem Namen Siemens verbunden, obwohl sich die Firma fast vollständig aus dem Viertel zurückgezogen hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg weitete der Konzern seine Produktion in Obersendling massiv aus und in diesem Zug entstand unter dem Namen "Siemenssiedlung" auch Wohnraum für die Mitarbeiter, darunter auch zwei 17-stöckige Hochhäuser - wegen ihrer Bauweise auch "Sternhäuser" genannt -. Sie waren zu diesem Zeitpunkt mit 51 Metern Münchens höchste Wohngebäude. In den letzten Jahren wurde das riesige Areal vom Industriestandort vollständig in ein Wohnquartier umgewandelt, das heute Südseite heißt. Es entstanden rund 1000 Wohnungen, Geschäfte und Grünflächen, mit optimaler Anbindung an den ÖNV sowie an die Erholungsgebiete an der Isar und dem Forstenrieder Park.

Thalkirchen (19)
Durch die Lage an den Isarauen mit seinen vielen Freizeitmöglichkeiten ist Thalkirchen ein Stadtteil mit hohem Erholungs- und Freizeitwert. Der Tierpark, das Naturbad Maria Einsiedel, der Hinterbrühler See und der Campingplatz Thalkirchen stehen für den Stadtteil. V.a bei Aktiven und jungen Familien erfreut sich dieses Viertel besonders großer Beliebtheit.
Solln (19)
Der historische Ortskern mit dem Sollner Weiher ist noch gut erhalten und steht heute unter Ensembleschutz. Das Zentrum ist der Fellererplatz. Bekannt ist Solln für seine Villenviertel, die Ludwigshöhe am Isarhang und die Wilhelmshöhe im nördlichen Teil der Sollner Straße
und zählt dabei zu den schönsten Wohngegenden Münchens.
Ein ganz anderes Stadtbild zeigt sich in der Parkstadt Solln mit seinen großen Wohneinheiten, besonders zu erwähnen ist dabei das DEBA-Hochhaus mit 20 Stockwerken.
Fürstenried (19)
Fürstenried ist an sich ein reines Wohnviertel mit großen Wohnanlagen, aber auch v.a. am südlichen Stadtrand mit kleineren Einfamilienhäusern. Die gute Verkehrsanbindung, die Nähe zum Forstenrieder Park und die noch bezahlbaren Mieten machen Fürstenried zu einen beliebten Wohngebiet.
Forstenried (19)
Wie sein Nachbarviertel ist auch Forstenried in erster Linie ein Wohnviertel. Es besitzt einen weitestgehend erhaltenen, historischen Dorfkern. Mit dem Forstenrieder Park grenzt ein beliebtes Naherholungsgebiet mit vielen Rad-und Wanderwegen an den Stadtteil an.
Wie Solln hat auch dieser Stadtteil noch einen historischen Dorfkern mit bäuerlichen Anwesen und dem „Alten Wirt".
Wie in Fürstenried gibt es aber auch moderne Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Wohnblöcke, die vor allem bei Familien sehr begehrt sind. Auch ist der Seniorenanteil in diesem Stadtbezirk am Höchsten.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 19: Obersendling -Thalkirchen - Solln - Forstenried - Fürstenried
Fläche: 1.777 Hektar
Einwohner: ca. 90.790
Kindertageseinrichtungen: 68
Schulen:
• 9 Grundschulen
• 3 Mittel-und Hauptschulen
• 2 Gymnasien
• 2 Realschulen
• 1 allgemeinbildende Schule
• 5 Berufliche Schulen
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Handels- und Gewerbebetriebe, mittelständische Industriebetriebe, Dienstleistungsunternehmen
Sehenswürdigkeiten: Tierpark Hellabrunn
Sport und Freizeit: Surfer-Welle, Kanu, DAV Kletterzentrum, Isarauen, Forstenrieder Park, Naturbad Maria Einsiedeln, Stäblibad
zentrale Plätze: Ratzinger Platz, Thalkirchner Platz, Fellerer Platz, Schweizer Platz
Verkehr: S7/20/27, U3, Bus, Mittlerer Ring, B11, A95

 

 

Ramersdorf - Perlach

Ramersdorf - Perlach (Stadtbezirk 16)

Auch dieser Stadtbezirk hat mehrere Gesichter: in Altperlach den historischen Ortskern am Pflanzeltplatz mit alten Bauernhäusern, einer Kirche im Zentrum und dem Hachinger Bach findet man eine ganz eigene behagliche Atmosphäre.
Waldperlach ist ein schönes und beliebtes Wohnquartier am südöstlichen Stadtrand mit dem Charakter einer Gartenstadt. Schmucke Einfamilienhäuser dominieren hier das Bild, allerdings sind in den letzten Jahren auch Mehrfamilienhäuser entstanden.
Neuperlach mit seinen riesigen Wohneinheiten ist bekannt als Deutschlands größte Satellitenstadt. In den riesigen Wohnblocks leben heute über 50.000 Menschen mit verschiedenstem kulturellen Hintergrund.
Ramersdorf ist in erster Linie ein Wohnviertel, auf der einen Seite mit schmucken Siedlungen und idyllischen Plätzen und auf der anderen Seite eine große Ansiedelung von sozialem Wohnungsbau.
Demzufolge findet man in diesem Stadtbezirk noch durchaus bezahlbaren Wohnraum. Zur Naherholung gibt es den Ostpark oder den Abenteuerspielplatz Maulwurfshausen sowie den Perlacher Forst und für Shoppingfreunde das Einkaufszentrum pep.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 16: Ramersdorf - Perlach
Fläche: 1.988 Hektar
Einwohner: ca. 108.240
Kindertageseinrichtungen: 104
Schulen:
• 12 Grundschulen
• 4 Mittel-und Hauptschulen
• 4 Realschulen
• 2 Gymnasien
• 2 allgemeinbildende Schulen
• 3 Berufliche Schulen
• 1 Volksschulen mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Siemens AG, Wacker AG, Versicherungen, Dienstleistungsunternehmen
Museen: MVG Museum
Sport und Freizeit: Perlacher Forst, Ostpark, Michaelibad, Perlacher Einkaufspassagen - PEP
zentrale Plätze: Pflanzeltplatz, Hanns-Seidel-Platz, Karl-Preis-Platz
Verkehr: S3/7, U5/7, Tram 17, Bus, Mittlerer Ring, A8

Schwabing - Freimann

Schwabing - Freimann (Stadtbezirk 12)

Schwabing ist nicht nur ein Stadtteil, sondern ein Lebensgefühl: Flanieren auf der Leopoldstraße, Erholungssuche im Englischen Garten, Cafés und Kneipen und ein quirliges Nachtleben. Und dennoch ist Schwabing auch eine eher ruhigere Wohngegend mit viel Altbaubestand und begrünten Straßenzügen. Sehr beliebt bei Studenten und jungen Leuten und jungen Familien, aber durch die starke Nachfrage auch sehr teuer.
Es mangelt nicht an Freizeitangeboten. Erholungssuchende, Sportler und Hundebesitzer zieht es v.a. in den Englischen Garten. Schwabing ist aber auch ein belebtes Kneipen-, Café- und Restaurantviertel, zahlreiche Kinos und Kleinkunstbühnen runden das Freizeitangebot ab.
Die Leopoldstraße ist Münchens Boulevard und wird bei besonderen Anlässen und im Sommer oft zur Feiermeile.
Mit der Allianz Arena hat Freimann ein neues Wahrzeichen bekommen. Daneben ist die Studentenstadt mit ihren 14 Häusern und ca. 2.500 Wohnplätzen ein weiteres Charakteristikum. Sie ist die größte Studentensiedlung Deutschlands.
Obwohl Freimann eigentlich eher für seine Industrie- und Wohngebiete bekannt ist, befinden sich hier einige schöne Naherholungsgebiete - der Englischen Garten, die Fröttmaninger Heide und die Isarauen. Ein besonders schönes Wohnviertel ist die Alte Heide, deren Häuser größtenteils aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg stammen. Durch die Nähe zu Schwabing und dennoch nicht ganz so hektisch, besitzt das Viertel für die Bewohner hohe Attraktivität. Die Mietpreise erreichen noch nicht die Höhe wie im Nachbarviertel.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 12: Schwabing-Freimann
Fläche: 3.größter Bezirk
Einwohner: ca. 69.680
Kindertageseinrichtungen: 71
Schulen:
• 10 Grundschulen
• 3 Mittel-und Hauptschulen
• 4 Realschulen
• 5 Gymnasien
• 1 allgemeinbildende Schule
• 10 berufliche Schulen (inkl. 2 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Euroindustriepark mit Handel- und Gewerbe sowie M.O.C Veranstaltungs-und Ordercenter, Bayerischer Rundfunk, Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen
Sehenswürdigkenite: Siegestor, Allianz Arena, Englischer Garten
Sport, Freizeit und Kultur: viele Kinos, Kleinkunstbühnen Cafés und Kneipen, Surfer-Welle im Englischen Garten, Englische Garten, Hirschau, Ungerer Bad
zentrale Plätze: Münchner Freiheit und Leopoldstraße
Verkehr: U/3/6, Tram 23, Busbahnhof Münchner Freiheit, Mittlerer Ring, A9

 

Schwabing-West

Schwabing-West (Stadtbezirk 4)

Hohenzollernplatz, Kurfürstenplatz und der Elisabethplatz sind die Zentren des Stadtviertels und mit dem Luitpoldpark hat das Viertel auch noch eine echte grüne Oase.
Neben größeren Wohnanlagen, die nach dem 2. Weltkrieg errichtet wurden, sind in jüngster Zeit wie am Ackermannbogen neue Wohnviertel entstanden. Dennoch ist der Anteil der renovierten Altbauten auffallend hoch. Aufgrund der vielen schönen und dennoch modern hergerichteten Gebäude gehört Schwabing-West zu den bevorzugten Wohnvierteln.
Die Barbarasiedlung, die zwischen Infanterie-, Schwere-Reiter- und Barbarastraße liegt, wurde zwischen 1909 und 1918 für Mitarbeiter des militärischen Bekleidungsamts errichtet, wurde ab Ende der 1980er Jahre aufwändig renoviert. Die Wohnanlage besteht heute aus Ein- bis Vierfamilienhäusern mit kleinen Gärten.

Fakten und Zahlen:
Schwabing West bildet den Stadtbezirk 4
Fläche: 436,3 Hektar
Einwohner: ca. 65.890
Kindertageseinrichtungen: 41
Schulen:
• 3 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 2 Realschulen
• 3 Gymnasien
• 8 berufliche Schulen (inkl. 2 Berufsschulen)
• 2 Volksschulen mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Krankenhaus Schwabing, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Rehazentrum für Körperbehinderte
Kultur: Schaubühne, Theater der Jugend
Sport und Freizeit: viele Kinos, Cafés, Sport im Park, Luitpoldpark, Olympiapark, Nordbad, Elisabethmarkt
zentrale Plätze: Hohenzollernplatz, Kürfürstenplatz, Elisabethplatz
Verkehr: U2/3/8, tram 12/27/28, Bus, Mittlerer Ring

 

Schwanthalerhöhe

Schwanthalerhöhe - Stadtbezirk 8

Die Schwanthalerhöhe - oder weithin als Westend bekannt - gehört zu den dichtest besiedelten Stadtteilen Münchens. In den letzten Jahren wandelte sich das Viertel immer mehr vom früheren Glasscherbenviertel zum trendigen und multikulturellen In-Viertel. Hier gibt es noch viele kleine Einzelhandels- und Spezialitätengeschäfte, Secondhand-Läden und Handwerksbetriebe. Studenten, junge Familien sowie ältere Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen leben hier zusammen.
Neben alten Genossenschaftssiedlungen aus der Zeit um 1900 prägen zunehmend moderne Wohnquartiere mit Grünanlagen, vor allem am ehemaligen Messegelände, das Aussehen des Viertels. Daneben finden sich moderne Bürokomplexe, wo zahlreiche Arbeitsplätze entstanden sind.

Fakten und Zahlen:
Die Schwanthaler Höhe bildet den Stadtbezirk 8
Fläche: 209,06 Hektar
Einwohner: ca. 29.660
Kindertageseinrichtungen: 34
Schulen:
• 2 Grundschulen
• 1 Mittel-und Hauptschulen
• 1 Realschule
• 4 Gymnasien
• 18 berufliche Schulen (inkl. 6 Berufsschulen)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Dienstleistungsunternehmen, Handel, öffentliche Verwaltung
Sport und Freizeit: Cafés und Kneipen, Deutsches Museum Verkehrszentrum, Bavariapark mit Theresienwiese
zentrale Plätze: Alter Messeplatz, Gollierplatz
Verkehr: alle S-Bahnen, U4/5, Tram 18/19, Bus, Mittlerer Ring

Sendling

Sendling (6. Stadtbezirk)

dicht bebaute Wohnviertel, die Großmarkthalle ( drittgrößte Umschlagplatz für Obst und Gemüse in Europa) und der Flaucher sind die verschiedenen Gesichter dieses Stadtteils. Neben dem Flaucher bildet die Gegend rund um den Neuhofener Berg eine grüne Oase. Sowohl Studenten, Familien und ältere Menschen sind hier zuhause- Die Atmosphäre locker und entspannt, obwohl Sendling einer der am dichtesten bebauten Stadtteile Münchens ist, mit vielen Mietshäusern und genossenschaftlichen Bauten. Eine große Zahl der Häuser entstand bereits vor 1919 beziehungsweise in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, die in den letzten Jahrzehnten saniert wurden. Schöne Jugendstilfassaden findet man am Harras, dem Zentrum Sendlings.

Fakten und Zahlen:
Sendling bildet den Stadtbezirk 6
Fläche: 392,31 Hektar
Einwohner: ca. 39.950
Kindertageseinrichtungen: 35
Schulen:
• 7 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 3 Realschulen
• 4 Gymnasien
• 1 allgemeinbildende Schule
• 6 berufliche Schulen (inkl. 1 Berufsschule)
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Großmarkthalle, Dienstleistungsunternehmen
Sehenswürdigkeiten/Charakteristisches: Großmarkthalle
Sport und Freizeit: Flaucher, Westpark, Neuhofener Berg, Südbad
zentrale Plätze: Harras
Verkehr: S7/27, U3/6, Bus, Mittlerer Ring

Sendling-Westpark

Sendling-Westpark (7. Stadtbezirk)

Der Westpark gehört zu Münchens schönsten und größten Grünanlagen und gibt dem Stadtteil seinen Namen. Sendling-Westpark hat keinen historischen Ortskern, denn das Viertel wurde überwiegend nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut, was sich in der Architektur der 50er/60er-Jahre Wohnblocks widerspiegelt. Daneben entstanden aber auch Siedlungen mit Ein- oder Zweifamilienhäusern. Der Mittlere Ring prägt zudem das Stadtbild des Bezirks.

Fakten und Zahlen:
Sendling-Westpark bildet den Stadtbezirk 7
Fläche: 780,41 Hektar
Einwohner: 55.405
Kindertageseinrichtungen: 46
Schulen:
• 7 Grundschulen
• 2 Mittel-und Hauptschulen
• 3 Realschulen
• 2 Gymnasien
• 5 berufliche Schulen (inkl. 6 Berufsschulen)
• 2 Volksschulen mit sonderpädagogischer Förderung
• 1 Gehörlosenschule

Wichtige Arbeitgeber: städtische Institutionen, ADAC, TÜV Süd, Bau, metallverarbeitendes Gewerbe
Sport und Freizeit: Seebühne im Westpark, Sommerkino im Westpark, Sport im Park, Westpark, Audi Dome (Basketball)
zentrale Plätze: Heimeranplatz, Luise-Kiesselbach-Platz
Verkehr: S7/27, U6, Bus, Mittlerer Ring, A95, A96

 

Trudering – Riem

Trudering – Riem (Stadtbezirk 15)

In erster Linie ist Trudering ein Wohnviertel, besonders beliebte Wohngebiete sind die Siedlung Michaeliburg sowie Waldtrudering, das immer noch den Charakter einer Gartenstadt besitzt. In vielen Ecken Truderings sind noch die Spuren des einstigen Dorfes zu erkennen, ab und an lässt sich noch das ein oder andere stattliche Bauernhaus entdecken. Es gibt noch viele Einfamilienhäuser mit Garten in Trudering, dennoch wurden in den letzten Jahrzehnten größere Wohneinheiten gebaut, um die steigende Nachfrage nach Wohnraum zu befriedigen.
Der Truderinger Wald bildet die größte zusammenhängende Waldfläche im Münchner Stadtgebiet und damit ein sehr schönes Naherholungsgebiet im Münchner Südosten.
Der Stadtteil Riem im Osten Münchens hat sich in den letzten 20 Jahren in ein beliebtes Wohnviertel verwandelt. Mit dem Umzug des Flughafens ins Erdinger Moos begann der Wandel des Bezirks - die Messestadt mit der „Neuen Messe" entstand und nach der Bundesgartenschau entwickelte sich ein ganz neues, modernes Wohnviertel mit dem Messe-See, das rund 111 Nationen und vielen Familien ein neues Zuhause bietet.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 15: Riem - Trudering
Fläche: 2.248 Hektar
Einwohner: ca. 67.010
Kindertageseinrichtungen: 75
Schulen:
• 7 Grundschulen
• 3 Mittel-und Hauptschulen
• 1 Realschule
• 3 Berufsschulen
• 2 Volksschulen mit sonderpädagogischer Förderung


Wichtige Arbeitgeber: Messe München, Verlage, mittelständische Industriebetriebe, Dienstleistungsunternehmen
Sport und Freizeit: Pferderennbahn Riem, Riemer See, Riem Arcaden, Truderinger Wald
zentrale Plätze: Messeplatz
Verkehr: alle S4/6, U/2, Bus, A94

 

Untergiesing - Harlaching

Untergiesing - Harlaching (Stadtbezirk 18)

Untergiesing, das frühere Arbeiterviertel, war bekannt für bezahlbare Mieten, doch dies hat sich im Laufe der letzten Jahre auch hier immer mehr geändert. Die Lage am Fluss bietet dem Stadtviertel eine wunderschöne Naturoase und macht es als Wohngegend sehr attraktiv.
Schlichte und dicht aneinander gereihte Mietshäuser sowie große Wohnblöcke prägen nach wie vor das Bild des Stadtteils. Schöne alte Häuser findet man entlang des Auer Mühlbachs.
Harlaching ist eine der vornehmsten und ruhigsten Münchner Wohngegenden mit schönen Villen und Einfamilienhäusern und bietet seinen Bewohnern durch die Lage am Isarhochufer viel Raum für Erholung.

Fakten und Zahlen:
Stadtbezirk 18: Untergiesing - Harlaching
Fläche: 806 Hektar
Einwohner: ca. 51.940
Kindertageseinrichtungen: 46
Schulen:
• 3 Grundschulen
• 1 Mittel-und Hauptschulen
• 2 Gymnasien
• 5 Berufliche Schulen
• 1 Volksschule mit sonderpädagogischer Förderung

Wichtige Arbeitgeber: Harlachinger Krankenhaus, öffentliche Einrichtungen, Dienstleistungsunternehmen
Sport und Freizeit: Isarauen, Tierpark, Bavaria Filmplatz, Trainingsgelände des FC Bayern
zentrale Plätze: Candidplatz, Tiroler Platz, Theodolindenplatz
Verkehr: U1/2//7, Tram 15/25, Bus, Mittlerer Ring